Am 28. Oktober veranstalteten der Verband der Bayerischen Wirtschaft (VBW) und die Bayerischen Metall- und Elektroverbände (Bayme VBM) einen Online-Workshop über die Chancen, die das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam (EVFTA) für Industrieunternehmen im Bundesland Bayern bietet.


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Bayerischer Staat will Handelsbeziehungen zu Vietnam ausbauen
Das deutsche Bundesland Bayern will Handelsbeziehungen zu Vietnam ausbauen


Am 28. Oktober veranstalteten der Verband der Bayerischen Wirtschaft (VBW) und die Bayerischen Metall- und Elektroverbände (Bayme VBM) einen Online-Workshop über die Chancen, die das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam (EVFTA) für Industrieunternehmen im Bundesland Bayern bietet.


In seiner Ansprache informierte Sam Pieters, ein für Handelsfragen zuständiger Beamter des Büros der Europäischen Kommission in Deutschland, die Teilnehmer über die Vorteile des EVFTA für Unternehmen, darunter Zollpräferenzen und Bestimmungen, die europäischen Unternehmen den Zugang zum vietnamesischen Markt erleichtern.


Unterdessen sprach Dr. Frauke Schmitz-Bauerdick, Landesdirektorin von Germany Trade and Invest (GTAI) in Vietnam, über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die vietnamesische Wirtschaft.


Die Wachstumstreiber in Vietnam werden öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Energie, der private Inlandsverbrauch und die Diversifizierung der Lieferkette sein, sagte sie.


Günter Veit, CEO von VEIT - einem Unternehmen aus dem bayerischen Bundesland, das seit 1994 erfolgreich in Vietnam tätig ist, berichtete über die Geschäftserfahrungen seiner Firma in Vietnam und darüber, wie man in dem südostasiatischen Land nach Geschäftspartnern sucht.


Die Teilnehmer waren sich einig, dass das EVFTA positive Effekte für Unternehmen in Europa, Deutschland, dem Freistaat Bayern und Vietnam mit sich bringt.

VBW-Vorstandsvorsitzender Bertram Brossardt sagte, dass Vietnam ein zunehmend attraktiveres Investitionsziel für Unternehmen im Bundesland Bayern geworden ist, auch wenn das Land derzeit nicht der wichtigste Partner Bayerns ist.


Das EVFTA wird neue Marktzugangsmöglichkeiten für Unternehmen beider Seiten eröffnen, betonte er und fügte hinzu, dass die bayerischen Unternehmen mit diesem Abkommen die Möglichkeit haben, sich in einem sich entwickelnden Markt wie Vietnam besser zu positionieren.


Laut Statistik des VBW rangiert Vietnam - ein sich dynamisch entwickelnder Markt - derzeit auf Platz 39 der wichtigsten Handelspartner des Freistaats Bayern, mit einem Handelsumsatz im Jahr 2019 von über 1,57 Mrd. EUR (1,84 Mrd. USD). Bayern exportierte Waren im Wert von über 430 Mio. EUR nach Vietnam, vor allem Maschinen, Datenverarbeitungsanlagen, Elektronik und Optik, während es 1,14 Mrd. EUR für die Einfuhr vietnamesischer Waren, vor allem Leder- und Textilprodukte, ausgab. 

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