Banken in Frankfurt, Deutschlands Finanzzentrum, sehen sich laut einer Studie mit großen Arbeitsplatzverlusten aufgrund der Coronavirus-Pandemie konfrontiert. Die Stadt scheint trotz Brexit Mühe zu haben, Finanziers aus London in Versuchung zu führen.


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Frankfurt steht wegen Pandemie vor massivem Stellenabbau im Bankwesen
Laut einer Studie steht Frankfurt vor einem massiven Stellenabbau im Bankwesen aufgrund einer Pandemie

 

Die deutsche Wirtschaft ist von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen worden, aber auch die Frankfurter Investmentbanker werden nicht ungeschoren davonkommen, so die Ergebnisse einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.


Das deutsche Bankenzentrum wird durch die wirtschaftlichen Schocks der COVID-19-Krise Tausende von Arbeitsplätzen verlieren, so eine Analyse der Helaba-Bank.


Die Helaba erwartet bis Ende 2022 einen Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen, das sind rund drei Prozent weniger als vor dem Ausbruch der Pandemie Anfang des Jahres, teilte die Frankfurter Bank mit.


Die Deutschen Bank und die Commerzbank, die beiden größten privaten Finanzinstitute Deutschlands, haben bereits angekündigt, in den nächsten Jahren weltweit rund 28.000 Stellen wegen der durch die Pandemie ausgelösten Finanzkrise abzubauen.


Die fünftgrößte Stadt in Deutschland hatte versucht, Finanziers aus London zu locken, während Großbritannien sich darauf vorbereitet, den EU-Binnenmarkt Ende dieses Jahres zu verlassen.


Branchenexperten wollten rund 10.000 Banker anziehen, doch Schätzungen zufolge werden zwischen 2019 und 2022 nur 3.500 neue Arbeitsplätze geschaffen worden sein.


Die Helaba sagte, ein Zustrom von Finanziers werde die durch das Virus zu erwartenden Verluste nicht ausgleichen.


Frankfurt, eine Stadt mit 700.000 Einwohnern am Main, wollte Menschen anziehen, die durch die Beschränkungen des grenzüberschreitenden Handels und des Reiseverkehrs nach Brexit abgeschreckt worden waren.

Axact

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