Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagt, er gehe davon aus, dass den Deutschen bis Anfang nächsten Jahres ein brauchbarer Impfstoff zur Verfügung stehen werde, der ausreiche, um "eine große Zahl von Impfwilligen" innerhalb von sechs oder sieben Monaten zu impfen.


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Gesundheitsministerin prognostiziert Impfstoff bis Anfang 2021
Gesundheitsministerin prognostiziert Impfstoff bis Anfang 2021

 

In einem am Freitag im deutschen "Spiegel" veröffentlichten Interview sagte Spahn, der diese Woche positiv auf COVID-19 getestet wurde, er gehe davon aus, dass es mehr als genug Impfstoff für die deutsche Bevölkerung geben werde, und er möchte jeden Überschuss an andere Nationen weitergeben, die ihn benötigen könnten. 


Spahn sagte den deutschen Medien, dass die Mitarbeiter des Gesundheitswesens vorrangig zuerst geimpft werden muessten. Er sagte jedoch, er werde sich an die Ständige Impfkommission am deutschen Robert-Koch-Institut für Gesundheit und Infektionskrankheiten wenden. 


In einem weiteren Zeichen bereitet sich die Bundesregierung auf die Verteilung von Impfstoffen vor. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Freitag, dass das Gesundheitsministerium die 16 Landesregierungen aufgefordert hat, bis zum 10. November mögliche Impfzentren zu identifizieren. 


Dem Bericht zufolge will die Regierung bundesweit insgesamt 60 Impfzentren einrichten, um die Bevoelkerung wirksam impfen zu koennen. 


Am Donnerstag warnte der Chef des Koch-Instituts, Lothar Wieler, die COVID-19-Situation in Deutschland sei "sehr ernst", da die Nation mit mehr als 11.000 täglichen Infektionen einen Rekord aufstelle.

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